Universität Vechta wird erste Partnerhochschule im Netzwerk HOCH-N

Seit 2016 arbeitet die Universität Vechta im Verbundprojekt „Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN): entwickeln – vernetzen – berichten“. Gemeinsam mit Kolleg_innen der Freien Universität Berlin erforscht Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Marco Rieckmann mit seinem Team in einem Arbeitspaket von HOCH-N Governance-Mechanismen bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsprozessen und -prinzipien in den am Verbund beteiligten Hochschulen. Ein übergreifendes Ziel des Verbundprojekts ist es, ein bundesweites Netzwerk von Hochschulen aufzubauen, die sich einer nachhaltigen Hochschulentwicklung widmen. Nun wurde die Universität Vechta Partnerhochschule in diesem Netzwerk. Sie ist damit die erste Hochschule, die diesen Status erhält.

„Im Rahmen von HOCH-N haben wir an der Universität Vechta unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten verstärkt und vor allem institutionell verankert“, so Prof. Dr. Marco Rieckmann. Der Erziehungswissenschaftler fungiert an der Universität Vechta als Nachhaltigkeitsbeauftragter und leitet die Arbeitsgruppe „Nachhaltige Hochschule“. Die Einrichtung dieser AG – beteiligt sind Studierende, Wissenschaftler_innen und Beschäftigte der Verwaltung – war ein Punkt der dazu beigetragen hat, das Prädikat „Partnerhochschule“ zu erhalten. „Auch in Forschung und Lehre wird in Vechta Nachhaltigkeit groß geschrieben. Außerdem hat die Hochschule Leitlinien verabschiedet, in denen sie sich als Organisation verpflichtet, ihr Engagement beispielsweise in der Vernetzung und mehr Nachhaltigkeit auf dem Campus voranzutreiben. Mit der Auszeichnung als Partnerhochschule werden diese Aktivitäten nun noch sichtbarer.“

Das Projekt HOCH-N wird noch bis Herbst dieses Jahres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Bis dahin soll auch das letzte Teilziel des Projekts, die Erstellung von Leitfäden zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, fertiggestellt sein.

 

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