Im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung wird Ethik unverzichtbar: Bei raschen Umbrüchen und wachsenden Ungewissheiten stoßen herkömmliche Regeln, Standards und Prozesse oft an ihre Grenzen. Notwendig sind Prinzipien, Haltungen und alltagstaugliche Werte, die auch im Wandel stabil bleiben und den Weg weisen. Denn gerade Veränderung braucht Zusammenarbeit. Und Zusammenarbeit braucht gemeinsame Orientierungen.

Um künftigen VerantwortungsträgerInnen unserer Gesellschaft entsprechende Orientierungspunkte anzubieten, veranstaltet das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik e.V. (WZGE) seit 2016 die „Wittenberger Herbstakademie“. Mit einem innovativen Konzept ist es in den letzten zwei Jahren gelungen, die zwanzigjährige Tradition der „DNWE Herbstakademie“ des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik fortzusetzen. Gefördert wird sie von der Heinz und Heide Dürr Stiftung, die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Philipp Schreck, Inhaber des Friede Springer-Stiftungslehrstuhls für Unternehmensethik und Controlling, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Der erste Teil dient der Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmensethik als wissenschaftliche Disziplin. Im Mittelpunkt stehen hier normative Theorien sowie die Frage, wie Moral in der Marktwirtschaft, in Unternehmen und im individuellen Führungshandeln zur Geltung gebracht werden kann. Im zweiten Teil steuern VertreterInnen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft Impulse zur Praxisrelevanz bei und diskutieren aktuelle Konfliktthemen.

So sollen die ethischen Entscheidungs- und Führungskompetenzen der Studierenden erweitert werden, die zukünftig in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Verantwortung übernehmen.

 

Das Thema 2018: Digitalisierung

Die diesjährige Herbstakademie wird ihren Fokus auf jene gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen legen, die durch die Digitalisierung bedingt werden. WissenschaftlerInnen werden erläutern, welche Fragen sich aus den neuen Herausforderungen stellen und ExpertInnen aus der Praxis werden zeigen, welche Tools sie entwickeln, um die Herausforderungen zu überwinden.

Das vorläufige Programm und die Teinahmevorausetzungen entnehmen Sie bitte dem hinterlegten Flyer.

Interessierte bewerben sich bis zum 02. September 2018 unter https://ls.wcge.org/ha18

 

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