Geschäft und Moral – Geht das? Und wenn ja, wie? Prof. Josef Wieland bezieht eine klare Stellung dazu: Ja, es geht. Globale Wertschöpfungsketten orientieren sich immer mehr an den Standards der Vereinten Nationen. Es gilt, sich an globale Spielregeln zu halten. Dabei müssen jedoch unterschiedliche kulturelle Identitäten gewahrt und respektiert werden, die sich in den unterschiedlichen Auffassungen von Menschenrechten widerspiegeln. Josef Wieland spricht mit Liane Koßmann vom NDR in einem Interview.

Es geht um mehr als politische Menschenrechte, nämlich auch um wirtschaftliche und soziale, sagt Josef Wieland. Die Menschenrechte, die Deutschland vertritt, seien eine westliche Interpretation der Menschenrechte, wohingegen die Menschenrechte Chinas von anderen kulturellen Werten mitunter durch den Konfuzianismus geprägt worden sind.

Das Wichtigste sei hier, gemeinsame Interessen zu finden, so zu handeln, dass beide Seiten gewinnen. Das wird die Aufgabe der Unternehmen sein: Mit den Unterschieden so umzugehen, dass „rechtliche und moralische Standards gewahrt und berücksichtigt werden und Geschäfte möglich sind.“

 

Das Interview können Sie sich hier bis zum 05.02.2016 anhören.

 

Ähnliche Beiträge

Neugierig auf die Welt von morgen? Im MBA-Studiengang Trend- und Nachhaltigkeits-Management...

Die EBS Executive School ist Anbieter des Kompaktstudiums Sustainable & Responsible Investments...

Vom 01. – 05. Juli 2019 veranstaltet das  Institute Compliance in einem kleinen Schlosshotel in der...

Hinterlassen Sie eine Antwort