Vor einem Jahr verabschiedeten die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. Sie soll die globale Entwicklung sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig gestalten und auf diese Weise auch kommenden Generationen die Chance auf ein erfülltes Leben sichern. Welche Rolle nimmt die Wissenschaft bei der Umsetzung der Agenda 2030 ein? Dieser Frage widmet sich das Leopoldina-Symposium „Nachhaltige Zeitenwende? Die Agenda 2030 als Herausforderung für Wissenschaft und Politik“ in Berlin.

Leopoldina-Symposium
„Nachhaltige Zeitenwende? Die Agenda 2030 als Herausforderung für Wissenschaft und Politik“
Dienstag, 18. Oktober 2016, 09:30 bis 17:30 Uhr
Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Die Eröffnungsrede hält Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka zum Thema „Wie Wissenschaft Nachhaltigkeit möglich macht“. Zur Einführung spricht Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Bei der Podiumsdiskussion „Die Agenda 2030 als Herausforderung für eine nachhaltige Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsförderung“ diskutieren Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Prof. Dr. Peter Strohschneider, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Prof. Dr. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, der ehemalige CERN-Generaldirektor und jetzige Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, und Prof. Dr. Sibylle Baumbach, Anglistik-Professorin an der Universität Innsbruck. Die Moderation und die Zusammenfassung übernimmt Dorothee Dzwonnek, Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Unter den Rednern sind drei Mitglieder des UN Scientific Advisory Board (UNSAB), das UN-Generalsekretär Ban Ki-moon berät: Leopoldina-Präsident Prof. Dr. Jörg Hacker, der Präsident der brasilianischen Förderagentur für Hochschulbildung, Prof. Dr. Carlos Nobre, und Prof. Dr. Eva Kondorosi, Wissenschaftlerin am ungarischen Biological Research Center. Das UNSAB wurde 2014 eingerichtet, um die Verbindungen zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken und Prioritätensetzungen in der Forschung zu empfehlen. Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats beraten den UN-Generalsekretär sowie die Spitzen der UN-Organisationen zu Nachhaltigkeitsfragen und bringen ihre Expertise zu den Themen Forschung und Entwicklung ein.

Das Symposium findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird simultan übersetzt. Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: www.leopoldina.org/de/form/anmeldung-nachhaltigkeit/

Foto: Leopoldina-Präsident Professor Jörg Hacker ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des UN-Generalsekretärs und koordiniert gegenwärtig eine Arbeitsgruppe zur Rolle der Wissenschaft bei der Umsetzung der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“.
© David Ausserhofer für die Leopoldina

 

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