Künstliche Intelligenz (KI) kommt bereits in zahlreichen Sektoren zum Einsatz, ob bei der Produktion, im Finanzsektor, der Kommunikation, der Logistik oder in den Bereichen Konsum und Human Relations. KI wird sich auf unsere Arbeitswelt auswirken, so dass neue Jobprofile entstehen, andere sich wandeln oder ganz wegfallen. Spürbare Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur, -kultur und -hierarchie sind genauso zu erwarten wie ein sich wandelndes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit sowie ein wachsendes Gefälle zwischen Hoch- und Geringqualifizierten.

 

Das erwartet Sie als Teilnehmer:

Wir haben ein spannendes und vielfältiges Programm zum Informieren und Diskutieren für Sie zusammengestellt.

 

Am Freitag erwarten die TeilnehmerInnen einführende Vorträge, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven auch für Nicht-Experten beleuchten. So wird uns Prof. Dr. Joachim Fetzer (DNWE) mitnehmen auf einen Streifzug durch Wirtschaft, Ethik und KI. Prof. Dr. Andreas Boes (Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation, München) widmet sich der Frage, welche Änderungen sich durch KI auf dem Arbeitsmarkt ergeben. Als einer der renommiertesten Experten auf dem Gebiet der angewandten Ethik und Mitglied der EU High Commission on AI erklärt uns Prof. Dr. Thomas Metzinger im Anschluss, welche neuen Fragen sich durch KI beispielsweise für die Gesetzgebung ergeben. Welf Schröter (Forum Soziale Technikgestaltung) bringt seine Expertise auf dem Gebiet der gewerkschaftlichen Mitbestimmung ein und gibt einen Einblick in „selbstlernende“ Arbeitswelten.

Wir freuen uns besonders, mit dem Bestseller-Autor, Journalisten und US-Sicherheitsberater Jay Tuck einen äußerst renommierten Keynote-Speaker gewonnen zu haben, der uns über mögliche Folgen eines allzu unachtsamen Umgangs mit KI ins Bild setzt. Beim anschließenden Get-Together mit Referenten und Teilnehmenden können die Themen und Fragestellungen des Tages noch einmal im persönlichen Gespräch vertieft werden.

Am Samstag haben die TeilnehmerInnen die Qual der Wahl zwischen parallel stattfindenden Workshops und Vorträgen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Fragen der Führung und Hierarchie, innovative Arbeitszeitmodelle und die „Optimierung der Freizeit“ stehen dabei ebenso im Fokus wie das Eigentum an Daten, Digitale Menschenrechte, Herausforderungen von Digitalisierung und Arbeit 4.0 an die Justiz oder der Einsatz digitaler Assistenten im Ein- und Verkauf. Mit dabei sind u.a. Dr. Matthias Peissner (Fraunhofer IAO), Prof. Dr. Ulrike von Luxburg (Uni Tübingen), André Mindermann (OTRS AG), Prof. Dr. Jürgen Angele (adesso), Dr. Irina Kummert (EVW), Dr. Andreas Becks (SAS), Barbara Liebermeister (ifidz), Prof. Dr. Roland Heger(Hochschule Reutlingen), Eike Rehder (Daimler AG), Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün (Uni Frankfurt), Dr. Andreas Becks (SAS), Dr. Michael Schmidt-Salomon, Prof. Dr. Wolf-Dieter Hasenclever (nfte) und Andreja Schneider-Dörr, Volljuristin und Doktorandin Uni Bremen.

In einem abschließenden Streitgespräch diskutieren Torben Albrecht (Bundesgeschäftsführer der SPD) und Prof. Dr. Joachim Fetzer darüber, ob und wie sich der Einsatz von KI auf Fragen der Selbst- und Mitbestimmung auswirken wird. Die Moderation übernimmt die Journalistin Lena Reutter.

Neben Vorträgen und Workshops stellen verschiedene Unternehmen und Organisationen sich und ihr Portfolio im Rahmen einer Ausstellung vor.

Das Zukunftssymposium wird veranstaltet vom Ethikverband der Deutschen Wirtschaft, der Giordano-Bruno-Stiftung, dem Weltethos-Institut Tübingen und der Integrata-Stiftung. Weitere Veranstalter sind die Gesellschaft für Informatik, das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik sowie das German Chapter of ACM.

Wir danken unseren Sponsoren SAS, adesso, OTRS, iurfriend und Pharmnet sowie digitalBW für ihre Unterstützung.

 

Hier geht es zur Anmeldung:

Sie haben sich noch nicht angemeldet, möchten aber gern dabei sein und mitdiskutieren? Weiterführende Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.stuttgarter-zukunftssymposium.de.

Das Zukunftssymposium richtet sich in erster Linie an die interessierte Öffentlichkeit sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Ziel ist ein offener, sachlicher Dialog zwischen unterschiedlichen Personen und Positionen an der Schnittstelle zwischen gesellschaftlichem und technischem Wandel.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

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