Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz (KI) tatsächlich und wie dynamisch wird sie sich entwickeln? Wie Gesellschaft, Unternehmen und Behörden KI erfolgreich einsetzen können und der Mensch dabei weiterhin im Mittelpunkt steht, darüber hat sich Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart beim zehnten Ständehausgespräch zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen mit hochrangigen Experten ausgetauscht. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Medien diskutierten über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit rund 300 anwesenden Gästen.

Die KI-Expertin Professorin Dr. Katharina Morik von der Technischen Universität Dortmund sprach in ihrem Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz und der Wert der Daten“. Im weiteren Verlauf diskutierten Prof. Dr. Morik und Minister Pinkwart mit Prälat Prof. Dr. Peter Klasvogt (Direktor des Sozialinstituts Kommende Dortmund), Dr. Holger Schmidt (Dozent an der TU Darmstadt und Autor/Journalist bei Netzoekonom.de) und Prof. Dr. Dr. h.c. Michael ten Hompel (Geschäftsführender Industrieleiter, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik) über die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz und die Rolle von Unternehmen.

Minister Pinkwart: „Die Digitalisierung braucht einen breiten gesellschaftlichen Dialog, ein verlässliches ethisch-rechtliches Fundament und praxisorientierte Forschung. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können auf dieser Basis die Potenziale von Künstlicher Intelligenz für ihre Geschäftsmodelle wirksam nutzen.“

Nordrhein-Westfalen kann in Deutschland führend im Bereich Künst-licher Intelligenz-Technologien werden: leistungsstarke Forschung, eng vernetzte Wirtschaft und Verantwortungsbewusstsein in Unternehmen und Gesellschaft bieten dafür beste Voraussetzungen. Die Beiträge des Abends verdeutlichten die Notwendigkeit, sich der Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz bewusst zu werden und deren Chancen verantwortungsvoll zu nutzen.

 

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