Die Relevanz des politischen Engagements von Unternehmen nach der Zeitenwende

Russlands Angriffskrieg in Europa und Chinas immer stärker werdender ökonomischer und geopolitischer Einfluss erschüttern die regelbasierte globale Wirtschaft. In diesem Kontext verlieren die Narrative “Arbeitsteilung zwischen Wirtschaft und Politik” und “Wandel durch Handel” zunehmend an Bedeutung. Unternehmen bzw. deren Manager:innen werden zukünftig politische Themen – im Sinne einer “Corporate Diplomacy” – noch stärker als bisher adressieren müssen. Unternehmen sind herausgefordert die Legitimität und die Wirksamkeit ihres politischen Engagements sicherzustellen.

 

Lesen Sie hier einen Essay von Prof. Dr. Markus Scholz zum Thema “Corporate-Diplomacy – Die Relevanz des politischen Engagements von Unternehmen nach der Zeitenwende“, erschienen als Publikation des Liz Mohn Centers – eine Initiative der Bertelsmann Stiftung.

 

 

 

 

 

 

 

 

HINWEIS:

Der Beitrag wurde veröffentlicht auf CreatingCorporateCultures.org: https://creating-corporate-cultures.org/de/startseite/data/nachhaltigkeit/wandel-der-narrative

 

Über Prof. Scholz

Prof. Dr. Markus Scholz

Markus Scholz ist seit Oktober 2022 Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Responsible Management an der Technischen Universität Dresden. Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Philosophie u.a. an der Leibniz Universität Hannover und an der London School of Economics and Political Science.

Seine bisherigen akademischen Positionen in Lehre und Forschung führten ihn u.a. an das Centre for Philosophy of Natural and Social Science an der London School of Economics, das Zicklin Center for Business Ethics Research an der Wharton Business School und an das INSEAD Social Innovation Centre. An der FHWien gründete und leitete er zudem das Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy (IBES) und das von der Christian-Doppler Gesellschaft geförderte Josef-Ressel-Zentrum „Collective Action and Responsible Management“ (CARe). Des weiteren führte Professor Scholz als europäischer Chairman das von der Harvard Business School organisierte Microeconomics-of-Competitiveness-Netzwerk.

 

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