Schader-Stiftung zieht positives Fazit der vierten Darmstädter Tage der Transformation.

Mit den Darmstädter Tagen der Transformation 2022 (DTdT22) setzte die Schader-Stiftung vom 14. bis 18. März 2022 die Diskussion rund um die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung fort. An den 18 Dialogforen, Workshops, Tagungen und Podiumsdiskussionen nahmen rund 1.200 Interessierte teil.

Thematische Schwerpunkte der Darmstädter Tage der Transformation waren neben nachhaltiger Mobilität, Fragen zu zukünftigem und nachhaltigem Bauen und Wohnen, Konzepte zu nachhaltigem Wirtschaften und transformativer Forschung. Daneben wurden Themen wie die Ernährung der Zukunft, Konflikte um Wasser sowie die Rolle der Medien im Kontext des Klima-Urteils behandelt.

“Aus über 50 Bewerbungen auf unseren Call haben wir über 20 Kooperationspartner ausgewählt, mit denen wir gemeinsam sehr spannende und vielfältige Dialogformate für Akteure aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft veranstaltet haben. Die hohe Vielfalt der Fachexpertise in den verschiedenen Fachrunden erlaubte einen sehr intensiven Austausch über die Grenzen von wissenschaftlichen Disziplinen hinaus”, bilanziert die verantwortliche Referentin der Schader-Stiftung, Tatiana Soto Bermudez.

Ein Eckpfeiler der Darmstädter Tage der Transformation war das Symposium zu Transformativer Forschung (“tF-Symposium”), das über 160 Experten aus dem deutschsprachigen Raum digital nach Darmstadt brachte. Bei dem anspruchsvollen Programm diskutierten Wissenschaftler darüber, wie es gelingt, mit den jeweils relevanten gesellschaftlichen Akteuren gemeinsam Lösungen zu entwickeln und zu erproben, die reale Veränderungen in Richtung Nachhaltiger Entwicklung in Gang setzen. “Das tF-Symposium hat exzellente Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten für die tF-Community geschaffen. Dies ermöglichte es den Wissenschaftlern, Erkenntnisse aus eigenen transformativen Forschungsprojekten miteinander zu teilen und zu diskutieren. Wichtig bleibt die Einbindung in das Format der Darmstädter Tage der Transformation“, resümiert die wissenschaftliche Leiterin des s:ne-Projekts Silke Kleihauer.

Die weitläufigen Räumlichkeiten des Schader-Campus ermöglichten es, Veranstaltungen hybrid auszurichten. Mit kleinen Teams wurde unter einem strengen Infektionsschutzkonzept vor Ort und mit starker digitaler Teilnahme gearbeitet.

Die fünften Darmstädter Tage der Transformation finden im Frühjahr 2023 auf dem Schader-Campus statt – dann hoffentlich auch wieder mit Präsenzveranstaltungen.

Hintergrund

Vom 14. bis 18. März 2022 fanden die vierten Darmstädter Tage der Transformation statt. Rund 1.200 Teilnehmende nahmen an Dialogforen, Workshops, Tagungen und Podiumsdiskussionen teil. Ausrichter war die Schader-Stiftung, deren Zweck in der Förderung des Dialogs zwischen Gesellschaftswissenschaften und der Praxis besteht. Die DTdT22 fanden erneut in Kooperation mit dem Verbundprojekt „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne)“ statt. Dort ist die Schader-Stiftung Partnerin der Hochschule Darmstadt, die damit ihre Transferstrategie umsetzt.

s:ne

Mit dem Projekt „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung“ (s:ne) war die Hochschule Darmstadt (h_da) in der Bund-Länder-Förderlinie „Innovative Hochschule erfolgreich. Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung erhält sie von 2018 bis 2022 eine Fördersumme von ca. zwei Millionen Euro jährlich. Die Schader-Stiftung ermöglicht mit ihrem Teilvorhaben den Austausch zwischen Wissenschaftler und Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Ziel des an der Hochschule Darmstadt angesiedelten Projektes ist es, mit Menschen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Bürgern neue Wege hin zu einer Nachhaltigen Entwicklung ein. Weitere Informationen zum Projekt s:ne finden Sie hier.

Transformative Forschung (tF)

Die transformative Forschung (tF) will die Entwicklung hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten unterstützen. Ihr Ziel ist es, mit den jeweils relevanten Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft nach technologischen, sozialen und organisationalen Lösungen zu suchen, die in ihrem Zusammenspiel die Transformation in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung befördern. Experimentierräume ermöglichen innovatives Denken und Handeln: Sie eröffnen einen Rahmen, der Hemmnisse temporär reduziert und es Akteuren erlaubt, sich außerhalb ihrer etablierten Routinen zu bewegen. So ist es möglich, von- und miteinander zu lernen, um neue Ansätze zu entwickeln, auszuprobieren und zu optimieren.

Partner

An den vierten Darmstädter Tagen der Transformation waren in verschiedener Funktion als Kooperationspartner bzw. Vortragende namhafte Institutionen beteiligt: Commons Institut, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Diakonie Hessen – Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V., Dr. Rainer Wild-Stiftung, Ecoloc, Georg-August-Universität Göttingen, Goethe-Universität Frankfurt, Hochschule Darmstadt, Hochschule Kaiserslautern, ifok, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, , Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Klimafakten.de, Mobilitätsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, re:nu sustainable culture, Riffreporter, RuT – Rad und Tat Berlin gGmbH, SRH Hochschule Heidelberg, tdAcademy – Plattform für transdisziplinäre Forschung und Studien, Universität Leipzig, werk.um architekten, Wilhelm Büchner Hochschule Darmstadt, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Zeppelin Universität.

 

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