Meinungsvielfalt und Offenheit sind grundlegende Werte demokratischer Gesellschaften. Sie sind Stützpfeiler der Menschenrechte und fördern die stetige Weiterentwicklung gesellschaftlicher Strukturen. Gleichzeitig sind Meinungsvielfalt und Toleranz in einem Unternehmen unverzichtbar – insbesondere, wenn kreativ neue Dienstleistungen entwickelt werden oder Geschäftsprozesse auf ihre Aktualität zu prüfen sind. Nicht zuletzt sind Vielfalt und Offenheit zwischen Menschen die Basis eines guten Miteinanders im Betriebsalltag. Unternehmen sind heute aufgefordert, dieses Miteinander gezielter als bisher zu fördern und es unter dem Begriff „Diversity“ greifbar zu machen.

In den vergangenen Jahren hat PwC auf globaler Ebene eine intensive Diskussion über den „Purpose“, also unseren Zweck bzw. unsere Aufgabe in der Gesellschaft, geführt. Diese Diskussion endete in der Definition des folgenden Leitsatzes: “To build trust in society and solve important problems.”

Als international tätige Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft ist Offenheit für Neues und die Bereitschaft „Anders zu denken“ Ausgangsbasis für unseren Erfolg.

Corporate Social Responsibility (CSR) bedeutet für PwC, durch verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, Prozesse und Systeme in Wirtschaft und Gesellschaft gezielt zu gestalten, um auch künftigen Generationen Handlungsfreiheit sowie Handlungsmöglichkeiten zu sichern.

In unserem Verständnis von CSR orientieren wir uns an der Leitidee der „Triple Bottom Line“, d. h. der Notwendigkeit ökonomische, ökologische und sozial-gesellschaftliche Anforderungen an das Unternehmenshandeln zu berücksichtigen und mögliche Zielkonflikte sorgfältig abzuwägen. Diesen Abwägungsprozess unterstützen wir extern, indem wir Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft aktiv begleiten und fördern.

Im Zentrum der CSR-Strategie von PwC steht die Überzeugung, dass unser wichtigster Wertbeitrag für Wirtschaft und Gesellschaft die von uns erbrachten Prüfungs- und Beratungsleistungen sind. Diese bilden die maßgebliche sowie tatsächliche Nachhaltigkeitsleistung von PwC.

Mit der Prüfung von Jahresabschlüssen unterstützt PwC Unternehmen und Institutionen bei einer hochqualitativen Rechenschaftslegung und hilft Aufsichtsräten und Vorständen beim Wahrnehmen gesetzlicher Vorgaben. Geprüfte Jahresabschlüsse sind wiederum eine wesentliche Voraussetzung für ein optimiertes Funktionieren von Finanzmärkten, die auf eine gesicherte Datenqualität und normierte Berichterstattung angewiesen sind. Gleichzeitig fördert die Prüfungstätigkeit von PwC die kontinuierliche Weiterentwicklung von Systemen und Prozessen innerhalb des Finanz- und Rechnungswesens unserer Mandanten.

Durch die Beratung von Unternehmen und Institutionen zur Entwicklung von Strategien und zur Optimierung von Systemen und Prozessen unterstützen wir unsere Kunden dabei, Veränderungen ihres Umfeldes erfolgreich in ihr unternehmerisches Handeln zu integrieren. Unsere Dienstleistungen fördern einen effizienten Einsatz von Ressourcen und verbessern die Stabilität von Strukturen und Abläufen. Dadurch können unsere Kunden effizienter wirtschaften und ihre Wettbewerbsposition verbessern. Sie sind so in der Lage, den vielfältigen Erwartungen ihrer Stakeholder zu entsprechen.

Im Rahmen der Tätigkeit im Bereich der Steuerberatung fördert PwC das Gleichgewicht zwischen staatlichen Ansprüchen einerseits und privatwirtschaftlichen Ansprüchen andererseits. Unsere Mandanten können somit optimal auf steuerliche Herausforderungen reagieren und dem Interesse ihrer Stakeholder und der Gesellschaft an einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung gerecht werden.

Die stetige Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen ist in den Zeiten der Globalisierung und des globalen Wandels eine anspruchsvolle, aber zugleich erfolgsentscheidende Voraussetzung für einen hochwertigen Wertbeitrag unserer Geschäftstätigkeit. Einen besonderen Stellenwert genießt deshalb bei PwC das Innovationsmanagement. Bei Mandanten oder generell im Markt wahrgenommene Bedürfnisse nach neuen Lösungen werden hier systematisch zu neuen Dienstleistungen weiterentwickelt.

Neben den PwC-Dienstleistungen erbringt PwC aber auch einen weiteren wichtigen, indirekten Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland – als Wissensvermittler und als Entwickler von Kompetenzen.

Durch eine kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter gewährleisten wir eine stetige persönliche wie fachliche Weiterentwicklung, die direkt unseren Mandanten zu Gute kommt. Wenn Mitarbeiter PwC verlassen, bringen sie ihr Fachwissen, ihre praktischen Erfahrungen und ihre Kompetenzen zum Nutzen des Standortes Deutschland in Wirtschaft und Gesellschaft ein.

Weitere Wissensimpulse setzt PwC unter anderem durch eine sehr umfassende Zusammenarbeit mit Hochschulen, eine Vielzahl von selbsterstellten Studien zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft sowie durch die aktive Mitarbeit in Gremien und Institutionen.

In unserem eigenen, täglichen Handeln wollen wir uns an den Maßstäben allgemein anerkannter Standards und guter Managementpraxis messen lassen. Ethik, Vertrauen und Integrität sind dabei Kernwerte unseres Verhaltens, die durch eine Reihe von internen Vorgaben, Umsetzungsprozessen und Schulungen jedem Mitarbeiter präsent und anwendbar gemacht werden. Mit vielfältigen Maßnahmen in den Bereichen Markt, Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt verbessern wir kontinuierlich unseren ökologischen und sozialen Fußabdruck.

Durch ein CSR-Managementsystem mit zentralen Ansprechpartnern, einem CR-Board und einem CR-Programm arbeiten wir kontinuierlich daran, die direkten Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Gesellschaft zu optimieren. Mittels einer regelmäßigen und an anerkannten Standards ausgerichteten CR-Berichterstattung legen wir über das Erreichte Rechenschaft ab und treten darüber mit unseren Stakeholdern in einen Dialog.

PwC fördert und fordert seine Mitarbeiter durch eine systematische, auf den jeweiligen Mitarbeitenden individuell zugeschnittene Mitarbeiterentwicklung und ein transparentes Beurteilungssystem. Innovative Arbeitszeitmodelle, ein modernes Gesundheitsmanagement und freiwillige soziale Leistungen runden den verantwortungsvollen Mitarbeiterumgang ab.

PwC unterstützt die Ausbreitung des CSR-Gedankens in der Lieferkette mit dem partnerschaftlichen Einbezug unserer Lieferanten in unser CSR-Management. PwC wirkt bei seinen Lieferanten auf eine Orientierung an den Vorgaben des Global Compact hin.

Im Umweltbereich ist sich PwC seiner Verantwortung ebenfalls bewusst. Das Ziel ist, die vorhanden Umweltbelastungen größtmöglich zu reduzieren und wo möglich zu vermeiden. Durch Schulungen und Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen bindet PwC seine Mitarbeiter aktiv in die Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels ein. Um dem Anspruch auf stetige Verbesserung gerecht zu werden, unterhält PwC ein nach der ISO Norm 14.001 eingerichtetes und zertifiziertes Umweltmanagementsystem.

PwC unterstützt zudem die PwC Stiftung zu Jugend, Bildung, Kultur und engagiert sich durch Spenden- und Sponsoringaktivitäten über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinaus in der Gesellschaft. Bei unserem gesellschaftlichen Engagement steht das Einbringen von Expertise und Arbeitskraft im Vordergrund anstelle reiner Geldspende. Bei diesen Maßnahmen nimmt die Vermittlung von Wissen und Handlungskompetenz einen wesentlichen Raum ein.

Durch einen breit aufgestellten Stakeholderdialog mit den wesentlichen internen und externen Anspruchsgruppen wie bspw. Kunden und Mitarbeitern gleicht PwC stetig das eigene Handeln mit den sich verändernden Anforderungen ab. PwC stellt sicher, dass dabei der Umgang mit den Stakeholdern von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt ist.

Unser verantwortungsvolles Handeln über gesetzliche Mindestvorgaben hinaus und unsere freiwilligen Zuwendungen an die Gesellschaft verstehen wir außerdem als ein wichtiges Signal an alle PwC Mitarbeiter sich einzubringen und intern wie extern Veränderungen engagiert zu begleiten und zu fördern.

Ganz konkret engagieren wir uns beispielsweise im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Unternehmen Integrität“, die wir seit dem Jahr 2007 in Kooperation mit dem DNWE durchführen. Darin thematisieren wir grundsätzliche sowie aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Unternehmensethik und Korruptionsprävention, wie z.B. „Sind Unternehmen für die Integrität ihrer Mitarbeiter verantwortlich?“, „Schlagzeilen auf Verdacht? Welche Verantwortung haben Medien für Integrität und Glaubwürdigkeit von Unternehmen?“ oder „Wie messbar ist Korruption?“.

Die Autoren

Steffen Salvenmoser

RA, CFE und StA a.D. Steffen Salvenmoser ist Partner bei PwC im Bereich Forensic Services, Frankfurt am Main. Er arbeitet seit 1998 für PwC und verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung von (Finanzdienstleistungs-) Unternehmen beim Aufbau wirksamer Compliance- und AML-, Finanzsanktionen- und Fraud-Prevention-Management-Systemen sowie in der Durchführung von forensischen Sonderuntersuchungen. Vor seiner Tätigkeit bei PwC war er als Staatsanwalt und Richter tätig. Er leitet zudem die forensische Praxis von PwC Österreich in Wien und hat einen Lehrauftrag an der Universität Osnabrück.
e-Mail: steffen.salvenmoser@de.pwc.com

Nadja Maria Würtz

ist Diplom Kulturwirtin und arbeitet als Managerin bei PwC im Bereich Forensic Services. Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Durchführung von Sonderuntersuchungen potentiell wirtschaftskrimineller Handlungen, wie Untreue oder Bestechlichkeit. Darüber hinaus ist sie im Rahmen von internationalen Compliance Reviews sowie Compliance Due Diligences tätig und prüft die Umsetzung interner Compliance-Programme. Die Veranstaltungsreihe „Unternehmen Integrität“ begleitet sie seit 2008.
e-Mail: nadja.maria.wuertz@de.pwc.com

 

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